FSS-News und Absolventen-Updates   •   Teilnahme am 24. Internationalen Theaterfestival in Hermannstadt / Rumänien (FITS) mit "Play.Tschechow" unter der Regie von Grete Linz vom 9. - 18.06.2017   •   12.06.2017: Treffen in Hermannstadt (FITS) mit Noel Witts, professor of Performing Arts at the Leeds Metropolitan University, director of Arts Interlink Consultants, London, UK   •   07.07.2017: Besprechungen bezüglich Austausch und Kooperation mit der "Pace School of Performing Arts" New York im FITS   •   Vom 19. - 27.09.2017 Planung der Summer School 2018 in Bale / Istrien / Kroatien - Kooperation mit der Umjetnička akademija Osijek (Schauspielschule in Osijek)   •   Florian Kleine ist ab dem 8.06.2017 im Kinofilm "Plan B - scheiß auf Plan A" zu sehen   •   30.6 - 2.07.2017: Planungsgespräche in Lyon bezüglich Projekt "Kunst gegen Ausgrenzung" im November 2017 zusammen mit der französischen Schauspielschule Arts en scène   •   David Benito Garcia und Cedric Pintarelli sind in "Nathans Kinder" von Ulrich Hub im Schnawwl - Junges Nationaltheater Mannheim seit dem 10.03.2017 zu sehen.   •   Jasmin von der Born in SOKO Wismar / ZDF als "Mandy" am 8.03.2017 zu sehen.   •   Christian Schäfer, Künstlerischer Leiter des Theater Gütersloh - Absolvent der Freiburger Schauspielschule - bekommt für sein großes Engagement den Stern des Jahres!   •   Ilja Baumeier - Absolvent der Freiburger Schauspielschule - bekommt die "Junge Talente Schweiz" Auszeichnung   •   Ilja Baumeier ist in der Inszenierung "SO IST ES" von Lisa Danulat ab dem 18.02.2017 im Theater im Marienbad zu sehen. Nadine Werner (Regie) und Autorin Lisa Danulat - Absolventinnen der Freiburger Schauspielschule   •   Jasmin von der Born steht von Januar bis März 2017 neben Oscarpreisträger Geoffrey Rush (Albert Einstein) als seine Schwiegertochter Frieda Einstein für die US Serie "Genius" vor der Kamera   •   Publikumspreis am Filmfestival Eichstätt für "Hit The Road Gunnar", mit Julien Lickert - Absolvent der Freiburger Schauspielschule   •   Philip Butz spielt seit August 2016 Braumeister Oskar Reiter in der ARD-Serie "Sturm der Liebe"   •   Sebastian Zemann spielt die Hauptrolle im "Regen im Blick" - Regie Simon Schneckenburger - Film der mit dem Deutschen Jugendvideopreis ausgezeichnet wurde   •   Kristina Malyseva spielt die Anne in der Inszenierung "Der Vater" von Florian Zeller im Förenbacher Theater Basel   •   Joséphine Eßkuche spielt in Peter Greenaways Film "Walking to Paris"   •   Florian Rexer gewinnt Swiss Comedy Award   •   Christian Schäfer - Absolvent der Freiburger Schauspielschule - erhält unbefristeten Vertrag als Intendant am Theater Gütersloh   •   Florian Rexer eröffnet das WAM Wintertheater Amriswil (CH)   •  

 

Ausbildung

„Braucht ein begabter Mensch eine Schauspielausbildung?”

Diese Frage pflegte Konstantin Stanislawski, einer der wichtigsten Theatermacher und Theaterlehrer der Neuzeit mit einer Gegenfrage zu beantworten: „Braucht ein intelligentes Kind die Schule?“

Es ist wahr, eine Ausbildung kann niemandem Talent beibringen, aber sie kann Bedingungen schaffen, in denen natürliches, schöpferisches Potenzial und schauspielerische Gabe wachsen und gedeihen können. Die Schauspielkunst ist von allen Künsten die Schwierigste, denn der Schauspieler ist Künstler und Kunstwerk zugleich. Er hat weder Farbe noch Leinwand, weder Steine noch Holz, noch andere Materialien zur Verfügung. Er hat nur sich. Seine Sensibilität, sein Einfühlungsvermögen, seine Fantasie, seine Erfahrungen, sein Wissen, seinen Körper und seine Stimme.

Er bringt sich ein mit allem, was er hat:
Je größer seine emotionale Kompetenz, desto nuancierter sein Spiel.
Je stärker seine Persönlichkeit, desto stärker seine Ausstrahlung.
Und je feiner seine Werkzeuge (Körper und Stimme), desto ausdrucksvoller sein Handeln.

Die Fähigkeit zu sehen und hinzusehen, zu hören und hinzuhören, das Können, auf der Bühne mitzudenken, sich von seinem Partner jedes Mal aufs neue überraschen zu lassen. All das sind Fertigkeiten und Fähigkeiten, die eine detaillierte Arbeit verlangen und nicht zuletzt Ausdauer, Kontinuität, Selbstdisziplin und vor allem Geduld.

Denn es handelt sich hier um einen natürlichen Prozess. Auf diesem Weg sind „Abkürzungen“ ein Trugbild. Jede übersprungene Stufe auf der Treppe hinauf zur Schauspielkunst zwingt einen früher oder später zur Rückkehr.

Wie Konstantin Stanislawski in diesem Zusammenhang schon sagte:

„Man kann einen jungen Baum nicht zum Wachsen bringen, indem man ihn an den Zweigen zieht.”