Körper und Bewegung

Der eigene Körper ist für den Schauspieler ein wesentliches Instrument individuellen Ausdrucks. Er besitzt seine eigene Intelligenz und sein eigenes Gedächtnis und ist sowohl im „Positiven", als auch im „Negativen" erziehbar.

Oft schleichen sich unbemerkt, durch innere Schranken und falsche Gewohnheiten, kompensative Haltungen, Konditionsschwäche und Trägheit ein, die die eigene Ausdrucksfähigkeit verringern. Dies gilt es zu entdecken, sich bewusst zu machen und zu beseitigen, denn nur ein freier, wohlkonditionierter, lustvoller und fantasievoller Körpereinsatz kann die szenischen Forderungen erfüllen.
Daher reicht es nicht die Absolvierung von Übungen im Sinne von Gymnastik oder Choreografien mechanisch zu erlernen, Muskelaufbau und Kondition zu steigern, sondern vielmehr die Lust an Bewegung zu entdecken und den Körper für die motivierte Handlung physisch und psychisch zu mobilisieren. Dafür sind eine ganze Reihe von Disziplinen notwendig.

Methodischer AufbauPantomime [1] (ein Semester)

  • Fechten und Bühnenkampf [2] (zwei Semester)
  • Step- und Standardtänze (ein Semester)
  • Zusatzangebote als Workshops (Gastdozenten)

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